Baufinanzierungsberatung

Fachbegriffe Baufinanzierung

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Bauspardarlehen

Bauspardarlehen gelten gerade in Hochzinsphasen als zinsgünstige Option zur Baufinanzierung. Der Bausparer schließt einen Bausparvertrag ab. Je nach Tarif zahlt er über einen bestimmten Zeitraum in monatlichen Raten einen prozentualen Eigenanteil an der vereinbarten Bausparsumme. Wird der Bausparvertrag zuteilungsreif, kommt die gesamte Bausparsumme zur Auszahlung. Lediglich auf die Differenz zwischen Eigenleistung und Bausparsumme, das eigentliche Bauspardarlehen, fallen dann die Zinsen an.

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Synonyms - Bauspardarlehen
Bausparvertrag

Der Bausparvertrag dient dazu, Menschen die Realisierung eines Bauprojekts einfacher zu machen. Dazu verpflichtet sich der Vertragsinhaber, zunächst in einer mehrere Jahre andauernden Ansparphase monatlich festgelegte Beträge in den Vertrag einzuzahlen, wodurch  ein Guthaben angespart wird. Wenn der festgelegte Ansparbetrag erreicht ist, kann der Bausparvertrag schließlich zugeteilt werden. Nun erhält der Vertragsnehmer von der Bank bzw. Bausparkasse die Differenz zwischen dem angesparten Guthaben und der benötigten Kapitalsumme für das Bauvorhaben in Form eines zinsgünstigen Darlehens ausgezahlt. Die Ansparphase beträgt in der Regel rund sieben Jahre.

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Belastung

Die Belastung bezeichnet den Aufwand, den ein Kreditnehmer für die Rückführung des Darlehens zu tragen hat. Im Rahmen des Kreditvergabeprozesses prüft der Darlehensgeber, bis zu welcher Höhe das monatliche Einkommen des Kreditnehmers eine Belastung, die Rate, zulässt. Die Belastung muss zwischen laufenden Lebenshaltungskosten und Einkommen immer noch ein ausreichendes Polster lassen.

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Synonyms - Kreditbelastung, Kreditrate
Beleihungswert

Bei dem Beleihungswert handelt es sich um den Wert, für den eine Immobilie als Sicherheit geeignet ist. Der Beleihungswert ist nicht mit dem Verkehrswert identisch. Kreditgeber reichen ein Darlehen nur sehr selten in voller Höhe des Beleihungswertes aus.

In der Regel gilt als Obergrenze für Geschäftsbanken und Sparkassen ein Auslauf von 80 Prozent, für Hypothekenbanken von 60 Prozent und für Versicherer von 40 bis 50 Prozent.

Je größer die Differenz zwischen Beleihungswert und tatsächlichem Kreditbedarf ausfällt, um so weniger Zinsen muss der Darlehensnehmer bezahlen.

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Synonyms - Marktwert
Bereitstellungszinsen

Bereitstellungszinsen sind ein Thema, das Bauherren betrifft. Nach Makler- und Bauträgerverordnung darf ein Darlehen nur entsprechend des jeweiligen Baufortschritts ausgezahlt werden. Da die Bank das Darlehen aber mit Zusage in einer Summe valutiert, sind die Gelder gebunden, da sie bereitgestellt werden müssen.

Für diese Bereitstellung berechnen die Institute einen Zinssatz in Höhe von 0,25 Prozent pro Monat. Abhängig vom jeweiligen Institut beginnt die Berechnung für Bereitstellungszinsen meistens ab dem 31. bis 91. Tag nach Valutierung. In wenigen Ausnahmen sind auch längere zinsfreie Fristen möglich.

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