Baufinanzierungsberatung

Fachbegriffe Baufinanzierung

Begriff Definition
Instandhaltungsrücklage

Bei gemeinschaftlich genutzten Immobilien, zum Beispiel Eigentumswohnungen, kommt die sogenannte Instandhaltungsrücklage zur Anwendung. Konkret bedeutet das: Es wird für das gesamte Objekt ein Pauschalbetrag festgelegt, der dann auf die einzelnen Wohneinheiten umgelegt wird. Jeder Wohnungseigentümer ist somit verpflichtet, in regelmäßigen Abständen seinen Anteil an diesem Pauschalbetrag für die Instandhaltung des Objektes zu zahlen. Die Instandhaltungsarbeiten werden dann am Gemeinschaftseigentum durchgeführt, zu dem die Kellerräume, Treppenhäuser, Gartenanlagen usw. gehören.

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Katasteramt

In einem Katasteramt werden Verzeichnisse der innerhalb einer Gemeinde befindlichen Grundstücke angelegt und in entsprechende Karten eingezeichnet. Man bezeichnet diese Grundstücke auch als Flure oder Flurstücke. Die Einträge zu den Grundstücken umfassen deren Größe, die Lage und einige andere wichtige Fakten. Jeder Bürger ist berechtigt, Einsicht in die Unterlagen des Katasteramts seiner Gemeinde zu nehmen. Dort kann er sich über die individuellen Eigenschaften der jeweiligen Grundstücke informieren.

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Synonyme - Vermessungsamt
Konditionen

Wird ein Vertrag geschlossen, egal welcher Art, so erfolgt dies in der Regel zu festgelegten Konditionen. Damit bezeichnet man die Bedingungen des Vertrages. Ein gutes Beispiel dafür sind Kreditverträge. Als Bedingungen werden in solchen Verträgen sowohl die Zinsen als auch die Dauer der Rückzahlung, die Höhe der monatlichen Raten sowie die allgemeinen Kreditbedingungen festgehalten. Manche Konditionen können erst bei Vertragsabschluss festgelegt werden, andere müssen bereits im Vorfeld publiziert werden, beispielsweise der effektive Jahreszins. Er dient dazu, die verschiedenen Angebote für Darlehen besser miteinander vergleichen zu können.

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Synonyme - Bedingungen
Konditionsanpassung

Die Konditionen werden bei Abschluss eines Darlehens bereits im Vorhinein vertraglich festgelegt. Allerdings gibt es einzelne Konditionen, die sich im Laufe der Zeit ändern können. Dies kommt beispielsweise dann zum Tragen, wenn eine Zinsfestschreibung vereinbart wurde, so dass die Zinsen nach Ablauf der Festschreibungsdauer wieder neu verhandelt werden müssen. Der neue Zinssatz muss dann wiederum mit in den Vertrag aufgenommen werden, wobei man von einer Konditionsanpassung spricht.

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Kreditabschlussgebühr

Die Kreditabschlussgebühr für Verbraucherdarlehen, dazu zählen auch Baufinanzierungen, ist mit den Urteilen des BGH vom 13.05.2014 (Az.: XI ZR 405/12 und Az.: XI ZR 170/13) endgültig als rechtswidrig eingestuft. Lediglich die Abschlussgebühr für Bausparverträge gilt weiterhin als legitim. Während für Konsumkredite keine Option besteht, diese Kosten verdeckt in die Verträge einzuarbeiten, befürchten Verbraucherschützer, dass durch erhöhte Wertermittlungskosten seitens der Banken die Abschlussgebühr durch ein Hintertürchen eingeholt werden kann. 
Siehe auch gebuehren-kosten-baukredit.html

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Synonyme - Abschlussgebühr
Kreditkündigung

Die Kündigung eines Kredites kann von beiden Seiten, also vom Kreditgeber und vom Kreditnehmer, ausgesprochen werden. In der Regel handelt es sich bei der Kreditkündigung aber um eine einseitige Erklärung darüber, den bestehenden Vertrag über ein Darlehen sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt zu beenden. Das Recht zur Kündigung besteht bei jedem Kredit, mit Ausnahme des Hypothekendarlehens, das grundsätzlich nicht kündbar ist, sofern sich der Kreditnehmer an die im Vertrag festgelegten Bedingungen hält.

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Kreditwürdigkeit

Die Kreditwürdigkeit ist ein anderer Ausdruck für die Bonität. Man schätzt damit ein, ob der  Kreditnehmer willens und in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nach Aufnahme des Darlehens nachzukommen. Dazu wird auch das Zahlungsverhalten in der Vergangenheit überprüft, zum Beispiel durch Einsicht in die Schufa-Akte des Kreditnehmers. Gab es in der Vergangenheit Probleme mit der Rückzahlung von Darlehen, zum Beispiel durch gerichtlich angeordnete Vollstreckungsmaßnahmen, so sinkt die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. Er wird in der Folge Probleme bekommen, ein neues Darlehen zu erhalten.

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Laufzeit

Jeder Kredit ist mit einer Laufzeit versehen. Diese Laufzeit stellt den Zeitrahmen dar, der von der Auszahlung des Kredites bis zur vollständigen Rückzahlung vergeht. Während die Laufzeit bei kleineren Krediten selten mehr als wenige Jahre beträgt, kann sie sich bei Bau- und Immobilienfinanzierungen über Jahrzehnte erstrecken. Üblich bei Baufinanzierungen sind beispielsweise Laufzeiten von 30 Jahren. Erst dadurch wird die monatliche Belastung für den Kreditnehmer problemlos tragbar.

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Lebensversicherung

Bei Lebensversicherungen unterscheidet man zwischen der Kapitallebensversicherung und der Risikolebensversicherung. Der Unterschied ist folgender: Bei der Kapitallebensversicherung erhält der Versicherungsnehmer am Ende der Laufzeit eine garantierte Versicherungssumme zuzüglich der Überschussanteile ausgezahlt. Verstirbt er vor dem Fälligkeitstermin, erhält der Begünstigte für den Todesfall die Todesfallleistung. Das Gegenteil davon ist die Risikolebensversicherung. Sie wird ausschließlich beim Tode des Versicherten während der Versicherungsdauer ausgezahlt.

Informatives zu Lebensversicherungen finden Sie auch auf www.perfektversichert.de

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Löschungsbewilligung

Sofern ein Darlehen, für das eine Grundschuld oder eine Hypothek ins Grundbuch einer Immobilie eingetragen ist, vom Kreditnehmer vollständig zurückgezahlt wurde, kann die Löschung aus dem Grundbuch beantragt werden. Hierbei bedarf es einer sogenannten Löschungsbewilligung, die vom Kreditgeber ausgestellt wird. In dieser Bewilligung gibt der Kreditgeber seine Zustimmung für das Löschen der Einträge im Grundbuch.

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