Baufinanzierungsberatung

Fachbegriffe Baufinanzierung

Term Main definition
Abschlussgebühr

Der Begriff Abschlussgebühr bezeichnet eine Kostenposition, die durch einen verbindlichen Vertragsabschluss entsteht und in den meisten Fällen dem Vertragsnehmer auferlegt wird. Eine solche Abschlussgebühr wird beispielsweise bei Bausparverträgen, bei Lebensversicherung und auch beim Abschluss von Krediten erhoben. Sie dient dem Zweck, für den Kreditgeber die Kosten zu ersetzen, welche für den Vertrieb und die Verwaltung anfallen. Es besteht die Möglichkeit, die Abschlussgebühr als Fixbetrag festzulegen oder sie anteilig zur Kreditsumme zu berechnen. (Siehe auch Kreditabschlussgebühr)

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Annuitätendarlehen

Der Begriff Annuitätendarlehen findet in der Baufinanzierung Anwendung. Der Kreditnehmer zahlt eine gleichbleibende Rate, die Annuität. Diese Rate setzt sich aus dem anfänglichen Zins und dem Tilgungsanteil zusammen. Durch die Tilgung nimmt die Restschuld des Darlehens kontinuierlich ab. Innerhalb der zu zahlenden Annuität reduziert sich daher im Laufe der Zeit der Zins auf die Restschuld, der Tilgungsanteil nimmt zu. Annuitätendarlehen werden auf einen festgelegten Zeitraum, die Zinsbindungsfrist, abgeschlossen. Endfällige Darlehen finden nur noch selten Anwendung.

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Synonyms - Standardfinanzierung, Baufinanzierung, Baukredit
Anschlussfinanzierung

Besonders im Immobilienbereich ist die Anschlussfinanzierung ein oft genutztes Feature. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn Immobilienkredite lediglich für einen begrenzten Zeitraum festgelegt sind und anschließend die Zinskonditionen für einen weiterführenden Kredit neu ausgehandelt werden müssen. In der Regel ist es im Immobilienbereich üblich, die Zinsen für eine gewisse Zeit festzuschreiben. Ist dieser Zeitraum verstrichen, muss ein neuer Kreditvertrag aufgesetzt werden, der dann als Anschlussfinanzierung bezeichnet wird. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die Kondition für die Anschlussfinanzierung schon zu einem Zeitpunkt festzulegen, an dem dieser noch gar nicht benötigt wird. Dies ist z. B. sinnvoll, um Phasen günstiger Zinskonditionen auszunutzen. Man spricht dabei auch von einem Forwardkredit.

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Ansparphase

Die Ansparphase ist insbesondere von Bausparverträgen bekannt. Man bezeichnet damit den Zeitraum, der bis zur Zuteilung des Bausparvertrages verstreicht. In diesem Zeitraum zahlt der Bausparer monatlich festgelegte Beträge in den Bausparvertrag ein. Dieses Kapital wird während der Ansparphase nur relativ gering verzinst, was sich allerdings durch eine ebenfalls geringe Verzinsung für das Darlehen wieder ausgleicht. Die Dauer der Ansparphase ergibt sich aus der monatlichen Sparrate und dem Eigenanteil der Bausparsumme und kann bis zu zehn Jahre betragen.

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Arbeitnehmersparzulage

Die Arbeitnehmersparzulage ist eine staatliche Förderung im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen, die den Aufbau von Privatvermögen fördern soll. Sie kann nur von Menschen in Anspruch genommen werden, die einer angestellten, also nicht selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Zudem gibt es gewisse Einkommensgrenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Diese liegen für verheiratete Paare bei derzeit 35.800 Euro Jahreseinkommen, für Alleinstehende halbiert sich dieser Wert.

Der Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage besteht nur, wenn die vL in Produktivvermögen, beispielsweise Aktienfonds, oder zur eigenen wohnwirtschaftlichen Verwendung genutzt werden. Spezielle Banksparpläne und Lebensversicherungen werden nicht mehr gefördert und sind kaum noch am Markt vertreten.

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Synonyms - ANSpZ, Arbeitnehmer-Sparzulage

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