Treuhandverfahren

Term Definition
Treuhandverfahren

Ein Treuhandverfahren kommt meist dann zum Einsatz, wenn ein großes und wichtiges Geschäft abgewickelt werden soll. Dabei zahlt der Käufer den Kaufpreis nicht direkt an den Verkäufer, sondern zunächst an einen Treuhänder, der das Geld auf einem Treuhandkonto deponiert. Als Treuhänder kommt meist ein Rechtsanwalt oder ein Notar zum Einsatz. Dieser verwaltet das Kapital und gibt es frei, sobald alle Formalitäten erledigt sind und die Immobilie an den Käufer überschrieben ist. Dadurch haben beide Vertragsparteien eine erhöhte Sicherheit und es wird Streitigkeiten vorgebeugt. Das Treuhandverfahren kann darüber hinaus bei der Umschuldung von Krediten zum Einsatz kommen.

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