Umkehrhypothek

Term Definition
Umkehrhypothek

Die Umkehrhypothek ist eine besondere Form des Hypothekenkredites. Sie kommt insbesondere für ältere Menschen infrage. Das Prinzip dahinter: Der Kreditnehmer vererbt seine Immobilie an einen Kapitalgeber und erhält dafür eine Art monatliche Rente ausbezahlt. Man spricht hier auch von einer Rentenhypothek. Durch den so generierten Kredit können ältere Menschen ihre Rente aufstocken und haben mehr Geld für ihren Lebensabend zur Verfügung. Allerdings muss die Immobilie frei von Altlasten sein, damit dieses Prinzip zur Anwendung kommen kann. Es eignet sich also nur für bereits abbezahlte Immobilien. Weiterhin muss sich der Kreditnehmer darüber im Klaren sein, dass Hinterbliebene bei dieser Form des Immobilienverkaufs zwangsläufig leer ausgehen, da das Objekt nach dem Tod des Kreditnehmers an den Kapitalgeber fällt. Wie hoch die Umkehrhypothek ausfällt, hängt von der durchschnittlichen Lebenserwartung ab. Hierbei kommen spezielle Sterbetafeln zum Einsatz, wie sie auch von Lebensversicherungen bekannt sind.

Zugriffe: 756

© 2018 baufinanzierungsberatung.com, ein Projekt von www.zbo.de