Baufinanzierungsberatung

Fachbegriffe Baufinanzierung

Term Main definition
Effektivzins

In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass die Konditionen für Kredite auch von einem unerfahrenen Laien problemlos miteinander verglichen werden können. Um dies zu gewährleisten, muss bei Kreditangeboten stets der sogenannte Effektivzins angegeben werden. Dabei handelt es sich um jenen Zinssatz, der alle Gebühren und Nebenkosten enthält. Für den Verbraucher bedeutet die Angabe dieses Zinssatzes: Bei dem betreffenden Angebot lauern keine versteckten Nebenkosten und Preisfallen. Das Gegenstück zum Effektivzins ist der Nominalzins – der reine Zinssatz ohne entsprechende Gebühren und Nebenkosten.

Siehe auch sollzins-effektivzins-berechnen.html

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Eigenkapital

Als Eigenkapital kommen jene Mittel zum Einsatz, die der Kreditnehmer aus seinem Vermögen  in die Finanzierung einbringt. Meist geschieht dies in Form von Bargeld, aber auch das Guthaben aus einem Bausparvertrag oder die Mittel aus der Veräußerung von Anlageprodukten können als Eigenkapital in die Finanzierung einfließen.

Je höher der Anteil an Eigenkapital ausfällt, desto weniger Fremdkapital muss in Anspruch genommen werden, wodurch die Finanzierungskosten entsprechend sinken.

Generell wird empfohlen, für eine Bau- bzw. Immobilienfinanzierung mindestens 20 Prozent, besser 25 Prozent Eigenkapital aufzubringen.

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Synonyms - Nettovermögen, Reinvermögen,
Eigenleistung

Wer handwerklich begabt ist und beim Bau oder Kauf mit anschließender Sanierung/Renovierung Geld sparen möchte, der kann einen Anteil an Eigenleistung in die Finanzierung einbringen. Man spricht hier auch scherzhaft von einer Muskelhypothek. Diese kann ganz bewusst in eine Baufinanzierung einbezogen werden, auch wenn sie der Bauherr nicht komplett selbst, sondern mithilfe von Freunden, Verwandten und Bekannten verwirklicht. Durch den entsprechenden Anteil an Eigenleistung kann das Bauvorhaben wesentlich günstiger verwirklicht werden, als wenn ausschließlich Fremdleistungen in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen über Eigenleistungen finden Sie auf www.zbo.de

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Einkommensnachweis

Damit ein Kredit bzw. eine Finanzierung vergeben werden kann, nimmt der Kreditgeber in der Regel eine Bonitätsprüfung vor. Zu dieser Bonitätsprüfung gehört auch die Vorlage eines Einkommensnachweises. Damit weist der Kreditnehmer sowohl die Höhe seines Einkommens als auch dessen Regelmäßigkeit nach. Der Einkommensnachweis dient darüber hinaus zur Festlegung der monatlichen Belastungsgrenze – also jenes Betrages, den der Kreditnehmer maximal zur Tilgung des Darlehens pro Monat aufbringen kann. Der Einkommensnachweis erfolgt bei Angestellten durch die Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung vom Arbeitgeber; bei Freiberuflern und Selbstständigen kann er z. B. durch die Vorlage eines Einkommenssteuerbescheides erbracht werden.

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Synonyms - Lohnabrechnung, Verdienstbescheinigung
Erbbaurecht

Der Begriff Erbbaurecht steht für das Recht, eine Immobilie auf fremdem Grund zu bauen. Um dieses Recht vertraglich zu verankern, wird bereits bei Abschluss des Vertrages eine Laufzeit festgelegt. Diese kann extrem lang gewählt werden, üblich sind beispielsweise 99 Jahre. Das Erbbaurecht kann - wie der Name schon andeutet - vererbt, aber auch veräußert werden. Ansonsten unterscheidet sich ein Grundstück mit Erbbaurecht nicht von gekauftem Grund und Boden; auch dieses kann beispielsweise von einer Bank beliehen werden.

Weitere Information zum Erbbaurecht finden Sie auf www.abir.eu

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Synonyms - Erbpacht

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