Fachbegriffe Baufinanzierung

Term Definition
Hypothek

Die Hypothek gibt es bereits seit vielen Tausend Jahren. Sie stellt ein Grundpfandrecht dar, das zum Beispiel zur Absicherung von Krediten und anderen Forderungen in Anspruch genommen werden kann. Heute ist die Hypothek insbesondere aus dem Immobilienbereich bekannt, wo sie oftmals zur Absicherung von Immobilienkrediten verwendet wird. Dabei kann eine Hypothek entweder auf ein Grundstück oder auf ein Grundstück mit darauf befindlicher Immobilie zum Einsatz kommen. Mit der Hypothek räumt der Schuldner seinem Gläubiger das Recht ein, bei Zahlungsunfähigkeit das Grundstück beziehungsweise die Immobilie zu pfänden und zu seinen Gunsten zu veräußern. Aus dem daraus generierten Erlös befriedigt der Gläubiger zunächst seine Ansprüche, alle darüber hinausgehenden Kapitalbeträge muss er an den Schuldner weiterreichen.

Zugriffe - 2557
Synonyms - Grundschuld, Belastung, Last
Hypothekendarlehen

Umgangssprachlich greift der Begriff Hypothekendarlehen für alle Baufinanzierungen. Das Hypothekendarlehen ist eine spezielle Form des Kredites. Dabei wird der Kredit durch ein Grundpfandrecht abgesichert - die sogenannte Hypothek. Diese wird in das Grundbuch der Immobilie eingetragen. Falls der Darlehensnehmer seinen Verpflichtungen einmal nicht mehr nachkommen kann oder möchte, so obliegt dem Besitzer der Hypothek das Recht, das Objekt zu pfänden und zu seinen Gunsten zu verwerten. Entstehen dabei überschüssige Beträge, muss der Hypothekar diese an den Schuldner abführen. Die Grundschuld, als Alternative zur Hypothek, genießt wegen der unkomplizierteren Handhabung allerdings wesentlich mehr Zuspruch und rangiert mit fast 90 Prozent bei der Stellung dinglicher Sicherheiten weit vor dem Hypothekendarlehen.

Zugriffe - 2101

© 2019 baufinanzierungsberatung.com, ein Projekt von www.zbo.de