Baufinanzierungsberatung

Fachbegriffe Baufinanzierung

TermMain definition
Notaranderkonto

Bei einem Notaranderkonto handelt es sich um ein vom protokollierenden Notar geführtes Treuhandkonto, das der Abwicklung der Kaufpreiszahlung dienen kann.

Die Zahlung des Kaufpreises kann auf das Notaranderkonto erfolgen, muss aber nicht. Die Zahlung auf dieses Konto bietet beiden Parteien größere Sicherheit, ist auf der anderen Seite aber auch mit Kosten verbunden. Es ist daher nicht unüblich, dass der Käufer nur einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises auf dieses Konto zahlt.

Der Notar gibt das Guthaben auf dem Konto erst für den Verkäufer frei, wenn von dessen Seite alle Voraussetzungen für den Eigentumsübertrag geschaffen wurden.

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Synonyms - Anderkonto, Treuhandkonto
Notarielle Bestätigung

Zur Auszahlung eines Darlehens ist es oftmals notwendig, zuvor eine Grundschuld ins Grundbuch der Immobilie einzutragen. Sie dient als Sicherheit für den Kreditgeber. Allerdings erfordert die Eintragung der Grundschuld ins Grundbuch der Immobilie eine gewisse Zeit, die im Rahmen von Vertragsabschlüssen oftmals nicht zur Verfügung steht. In diesem Fall kann der Kreditnehmer eine notarielle Bestätigung vorlegen, dass der Eintrag ins Grundbuch der Immobilie vorgenommen wird. Anschließend steht der Auszahlung des Darlehens nichts mehr im Wege.

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Synonyms - Notarbestätigung
Notarkosten

Wer eine Immobilie erwirbt, muss nicht nur den Kaufpreis selbst bzw. den Preis für das Grundstück bezahlen oder finanzieren, sondern auch die sogenannten Nebenkosten. Darunter fallen zum Beispiel Grundbucheinträge, die ausschließlich von einem Notar vorgenommen werden können. Dafür fallen wiederum Notarkosten an, die in die Nebenkosten einzurechnen sind. Zu den Notarkosten zählen auch die Aufwendungen für die Protokollierung selbst und eventuell die Kosten für das Notaranderkonto.

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