Baufinanzierungsberatung

Fachbegriffe Baufinanzierung

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Überschuldungsrisiko

Von einem Überschuldungsrisiko spricht man, wenn die Finanzierung einer Immobilie auf zu wackligen Beinen steht und kein genügend großes Sicherheitspolster für unvorhersehbare Ereignisse einkalkuliert wurde. In diesem Fall kann der Kreditnehmer die Raten für die Rückzahlung des Bau- oder Immobilienkredites irgendwann nicht mehr zahlen und ist somit überschuldet. Als Folge tritt dann meist die Zwangsvollstreckung ein, in deren Verlauf die Immobilie gepfändet und anschließend zugunsten des bzw. der Gläubiger veräußert wird. Um der Gefahr einer Überschuldung vorzubeugen, sollte die Immobilienfinanzierung möglichst sorgfältig und detailliert geplant und durchgeführt werden. Hierbei ist unbedingt ein Experte zurate zu ziehen. 

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Umkehrhypothek

Die Umkehrhypothek ist eine besondere Form des Hypothekenkredites. Sie kommt insbesondere für ältere Menschen infrage. Das Prinzip dahinter: Der Kreditnehmer vererbt seine Immobilie an einen Kapitalgeber und erhält dafür eine Art monatliche Rente ausbezahlt. Man spricht hier auch von einer Rentenhypothek. Durch den so generierten Kredit können ältere Menschen ihre Rente aufstocken und haben mehr Geld für ihren Lebensabend zur Verfügung. Allerdings muss die Immobilie frei von Altlasten sein, damit dieses Prinzip zur Anwendung kommen kann. Es eignet sich also nur für bereits abbezahlte Immobilien. Weiterhin muss sich der Kreditnehmer darüber im Klaren sein, dass Hinterbliebene bei dieser Form des Immobilienverkaufs zwangsläufig leer ausgehen, da das Objekt nach dem Tod des Kreditnehmers an den Kapitalgeber fällt. Wie hoch die Umkehrhypothek ausfällt, hängt von der durchschnittlichen Lebenserwartung ab. Hierbei kommen spezielle Sterbetafeln zum Einsatz, wie sie auch von Lebensversicherungen bekannt sind.

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Synonyms - Rentenhypothek
Umschuldung

Eine Umschuldung wird immer dann vorgenommen, wenn ein bestehender Kredit durch einen neuen Kredit abgelöst werden soll. Auch mehrere bestehende Kredite können so zu einem neuen Darlehen zusammengefasst werden. Bei Bau- und Immobilienfinanzierungen spricht man auch von der Umschuldung, wenn die Zinsfestschreibungszeit für das bestehende Darlehen abgelaufen ist und die Konditionen neu verhandelt werden können. Falls der Gläubiger die Konditionen für einen Kredit ändert, steht dem Kreditnehmer ebenfalls das Recht zu, das Darlehen zu kündigen oder durch einen anderen Kredit zu ersetzen. Auch hierbei spricht man von einer Umschuldung.

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Unbedenklichkeitsbescheinigung

Mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung bestätigt das örtliche Finanzamt, dass der Erwerber einer Immobilie die Grunderwerbsteuer bezahlt hat. Der Eintrag des neuen Eigentümers in das Grundbuch und die Umschreibung der Eigentumsverhältnisse können erst nach Vorlage der Unbedenklichkeitsbescheinigung erfolgen.

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