Ein Budgetrechner beantwortet die Frage, wie viel Geld für die gewünschte Immobilie höchstens ausgegeben werden kann und schützt Bau- oder Kaufinteressenten davor, sich hinsichtlich ihrer Wünsche zu große Illusionen zu machen. Bevor jedoch ein Budgetrechner sinnvoll und zielgerichtet benutzt wird, muss festgestellt werden, welche Summe pro Monat für die Zahlung von Tilgung und Zinsen tatsächlich zur Verfügung steht. Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch die Lebenshaltungskosten, Versicherungsbeiträge und eventuell Unterhaltszahlungen ein Bestandteil dieses „Kassensturzes“ sein müssen. Schon diese Berechnung kann relativ kompliziert sein, sodass einzelne Positionen versehentlich unter den Tisch fallen. Damit das nicht passiert, ist die Verwendung eines weiteren Tools hilfreich: Ein Haushaltsrechner kann diese Aufstellung sehr erleichtern.

Budgetrechner

Im Großen und Ganzen geht es bei der Ermittlung des zur Verfügung stehenden Budgets um diese sechs Kennzahlen:

  1. die regelmäßigen und festen Einnahmen pro Monat
  2. alle festen Ausgaben
  3. das verfügbare monatliche Einkommen (ergibt sich aus 1. und 2.)
  4. Eigenkapital (auch: Münzen, Aktienfonds, Antiquitäten etc.)
  5. Höhe der Tilgung
  6. Soll-/Nominalzins einschließlich der Dauer der Zinsbindung

Außerdem werden noch die Kosten für die Grunderwerbsteuer, Makler und Notar sowie die Grundbuchgebühren aufgeschlagen und ab Ende der Berechnung ausgewiesen, wie viel Geld für den Bau oder Kauf eines Eigenheims maximal veranschlagt werden sollte.

 

Alternativ zu diesem Rechner hat die Stiftung Warentest einen Kurzcheck auf ihrer Homepage veröffentlicht. In diesem beschreibbaren PDF-Dokument sind deutlich weniger Angaben zu machen, sodass hier nur ein erster Eindruck über das zur Verfügung stehende Budget gewonnen werden kann. Er kann unter der URL http://www.test.de herunter geladen werden.

 

 

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